Abgeschlossene Evaluationen

 

Evaluation des Innovationsprojektes zur Etablierung von diversity- und lebensphasenorientierten Maßnahmen der Personalentwicklung (Diversity Scorecard)

Diese Evaluation führte ZEPRA gemeinsam mit Frau Professor Vaudt (Department Soziale Arbeit der HAW Hamburg) von 2014 bis 2016 durch. Im Auftrag der Koordinationsstelle Weiterbildung Hamburg wurden deren Beratungsprozesse zur Implementierung einer Diversity Scorecard in unterschiedlichen Hamburger Firmen begleitet. Es wurden Rückmeldungen zu den einzelnen Be­ratungsprozessen gegeben.


Bei der Evaluation der Projektwerkstatt Zukunft (durchgeführt von Frau Professor Gransee und Carla La Mura, Department Soziale Arbeit der HAW Hamburg) stand ZEPRA während des gesamten Evaluationsprozesses (2015 – 2016) beratend zur Verfügung.

Anfang 2016 hat ZEPRA die Erstellung des Endberichtes der Evaluation des Programms Marte Meo in ausgewählten Kindertagesstätten des Kirchenkreises Hamburg-Ost (verantwortet durch Frau Professor Bergs-Winkels, Studiengang BABE im Department Soziale Arbeit der HAW Hamburg) maßgeblich unterstützt.

Im Sommer 2015 hat ZEPRA die Evaluation des LenzTreFFs, ein Angebot der Sozialräumlichen Hilfen in der Familienhilfe, für das Jugendamt Hamburg Eimsbüttel II abgeschlossen. Die Online-Version des Endberichtes steht unter dem Link
http://www.hamburg.de/contentblob/4504868/data/lenztreff-evaluation.pdf
zur Verfügung.


Evaluation des ESF-Projektes Hanselogistiker Buchholz im Auftrag von meyn-konzept, Buchholz

 

Durch Schulungen und Praktika wurden von 2012 bis 2014 Langzeitarbeitslose (mit und ohne Hartz IV-Bezug) im Bereich Logistik geschult.

 

ZEPRA evaluierte die

  1. Lern-Entwicklung der Teilnehmenden
  2. Überprüfte das Schulungsprogramm auf intendierte und nicht-
    intendierte (positive wie negative) Wirkungen
  3. und analysierte die Zusammenarbeit der Programmakteure 
    (Teilnehmende und beteiligte Professionelle) mit den kooperierenden
    Unternehmen 

Zum Abschluss der Evaluation wurden meyn-konzept die Ergebnisse zur Verfügung gestellt, die in den vom Auftraggeber verantworteten, zusammenfassenden Endbericht aufgenommen wurden.

Evaluation des Projektes „yes, you can“ - Motivation und Beratung für „bildungsferne“ Abiturienten in Hamburg – Jenfeld

im Auftrag des Vereins ArbeiterKind e.V.

Im Rahmen des von der Körber Stiftung 2009 ausgelobten Wettbewerbes „50 x Anstiften“ gewann der Verein ArbeiterKind e.V. einen Preis für sein Projekt „yes, you can“. Das Projekt wurde für die Abiturientinnen und Abiturienten der Otto – Hahn Schule konzipiert und hatte zum Ziel, die Schüler und Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs aus bildungsfernen Elternhäusern zum Studium zu motivieren und diese Zielgruppe beim Übergang von der Schule zur Universität zu unterstützen.

Die Otto–Hahn–Gesamtschule liegt in einem sozialen Brennpunkt (Sozialindex 1 – 2) und hat einen hohen Anteil (etwa 50%, je nach Jahrgang) von Schülern und Schülerinnen mit Migrationshintergrund.

Die Evaluation bearbeitete von September 2009 bis Juni 2010 folgende Fragestellungen:  

  1. Inwieweit können Schüler und Schülerinnen und Schüler dieses Abiturjahrgangs aus (hochschul-)bildungsfernen Elternhäusern durch das Projekt zur Aufnahme eines Studiums motiviert werden?
  2. Wie bewerten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Projekt mit seinen einzelnen Bausteinen?
  3. Welche Bausteine des Projektes haben zur Selbstklärung und Stärkung des Selbstvertrauens im Hinblick auf die Aufnahme eines Studiums beigetragen?
  4. Wie hilfreich wird das Projekt bezogen auf die Studienfachwahl und Bewerbung für ein Studium eingeschätzt?
  5. Schlussfolgerungen für einen Transfer des Projektes an andere Orte und auf andere Institutionen.

Zum Abschluss der Evaluation wurde mit dem Projektverantwortlichen ein Feedbackgespräch geführt und ein zusammenfassender Endbericht erstellt.

Evaluation der Umsetzung des Programms „Home Instruction for Parents of Preschool Youngsters“ (HIPPY) in Hamburg

im Auftrag der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz

Frei übersetzt bedeutet HIPPY „Hausbesuchsprogramm für Eltern mit Vorschulkindern“. Das HIPPY - Programm unterstützt sozial benachteiligte Eltern mit Migrationshintergrund, ihre vier- und fünfjährigen Kinder zu Hause in der Entwicklung zu fördern.

Im Frühjahr 2009 wurden der Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit und das Zentrum für Praxisentwicklung der Fakultät für Wirtschaft und Soziales der HAW Hamburg mit der Evaluation der Umsetzung des HIPPY - Projektes in Hamburg beauftragt. Durch die Evaluation sollte festgestellt werden, ob die Zielsetzungen des Projektes insgesamt und deren Umsetzung in den im Jahr 2008 existierenden acht Gruppen mit 96 Familien erreicht wurde. 2009 wurden die Erhebungen beendet und der Endbericht abgestimmt. Die Evaluation wurde am 3.Mai 2010 mit einer Abschlusspräsentation und anschließender Diskussion mit VertreterInnen des Amtes für Familie der beauftragenden Behörde beendet.

Evaluation des Projektes „Gruppenangebote für ältere Menschen mit Behinderungen im Raum Walddörfer

im Auftrag der Behindertenhilfe Hamburg (BHH) gGmbH

Von Mitte 2006 bis zum Februar 2009 wurde das Projekt „Gruppenangebote für ältere Menschen mit Behinderungen im Raum Walddörfer“ der BHH evaluiert.

In der Evaluation ging es um Fragen der Integration von alten Menschen mit einer geistigen Behinderung in bestehende Angebote, hier in ein Stadtteilkulturhaus in Hamburg-Bergstedt. Die Fragestellung ist somit der im Projekt „Miteinander-Füreinander“ (siehe unten) desselben Trägers vergleichbar.

Zur Datenerhebung wurden durchgeführt:

  • regelmäßige Reflexionsgespräche mit der Projektleitung und
  • Hospitationen in den beiden Gruppen
  • Teilnahme an der Fachveranstaltung Heute – Morgen – Übermorgen: Wohnen heißt zu Hause sein! AG: Regionalvernetzte Angebote für Menschen mit Behinderung
  • Analyse der durch ProjektmitarbeiterInnen erstellten Dokumente wie Protokolle, Flyer, Berichte
  • Zwischenbericht
  • Interviews

Der zusammenfassende Endbericht wurde Mitte 2009 fertig gestellt.

Evaluation des Projektes „Miteinander-Füreinander“

im Auftrag der Behindertenhilfe Hamburg (BHH) gGmbH

Ziel des Projektes war es, älter gewordene Menschen mit einer geistigen Behinderung in einen bereits bestehenden Treffpunkt der Lebensabendbewegung (LAB) Hamburg e.V. im Stadtteil Eppendorf-Hoheluft zu integrieren. Der Evaluationsbericht wurde im Juli 2007 in einer Leitungsrunde der Ambulanten Dienste der BHH abschließend vorgestellt.

Evaluation der „Motivations- und Karriereworkshops für Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund“

im Auftrag der Behörde für Bildung und Sport Hamburg und der Senatskanzlei Hamburg

Mit Beginn des Jahres 2008 wurde ZEPRA mit der Evaluation der „Motivationsworkshops“ betraut. Das Programm sieht vor, dass beruflich erfolgreiche Personen mit Migrationshintergrund in insgesamt sechs Workshopterminen SchülerInnen „coachen“. In den Klassenstufen 8. und 9. sowie der Sekundarstufe II in fünfzehn Schulen aller Schultypen mit insgesamt rund 400 SchülerInnen sollte die Wirksamkeit dieser Workshops überprüft werden.

ZEPRA hat zwei Erhebungen von teilnehmenden und nicht-teilnehmenden SchülerInnen durchgeführt. Eine Abschlusspräsentation im Hamburger Rathaus fand unter Teilnahme der zuständigen Senatorin und fast aller beteiligten SchülerInnen und der verantwortlichen Lehrkräfte und der SchuldirektorInnen am 3. Juli 2008 statt.

Auf eine dritte, ursprünglich geplante Erhebungswelle sechs Monate nach dem Ende der Workshops wurde von Steuerungsgruppe und Evaluation einvernehmlich verzichtet. Aufwand und Ertrag hätten nicht mehr in einem zu vertretenden Verhältnis zueinander gestanden. Im Herbst 2008 wurde der zusammenfassende Endbericht fertig gestellt.

Evaluation des Gründungszentrums von Unternehmer ohne Grenzen e. V.

im Auftrag von Unternehmer ohne Grenzen e.V.

Unternehmer ohne Grenzen e.V. (UoG) hat von April bis September 2006 das Zentrum für Praxisentwicklung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg mit einer externen Evaluation seines Projektes „Gründungszentrum“ beauftragt. Das Gründungszentrum ist ein vom Europäischen Sozialfonds gefördertes und mit Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wirtschaft und Arbeit sowie Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt kofinanziertes Projekt, welches seit 2001 Menschen mit Migrationshintergrund bei der Existenzgründung berät.

Die Evaluation erfolgte nach folgenden Leitfragen:

· Werden die Ziele des Projektes erreicht?

Hiermit sind die durch Unternehmer ohne Grenzen selbst – etwa auf im Internetauftritt - genannten Ziele angesprochen. Eine externe Zielvorgabe durch die Evaluation selbst erfolgte nicht.

· Welche Wirkung hat die Arbeit des Projektes?

Neben dem Einfluss auf den individuellen Gründungsprozess sind mit dieser Frage auch die gesellschaftliche Auswirkungen sowie ursprünglich nicht beabsichtigte und damit in den Zielen nicht benannte Resultate der Arbeit mit angesprochen.

· Wie effektiv ist die Arbeit von Unternehmer ohne Grenzen e. V.?

Die Frage nach der Effektivität thematisiert zum einen den Einsatz von Ressourcen, zum anderen aber auch nicht monetär messbare Effekte (z. B. „Schadensbegrenzung“ bei Abraten von Gründungsvorhaben) sowie nach dem Sinn der selbst gesetzten Aufgabenstellung und Arbeitsweise.

Zur Beantwortung dieser Fragen hatte ZEPRA drei modulare Bausteine konzipiert. Diese sind eine Datenanalyse (monetärer bzw. ressourcenorientierter Ansatz), Multiplikatorengespräche (Bewertung durch ExpertInnen), sowie die Befragung ehemaliger „KundInnen“ des Projektes (Nutzenbestimmung durch Betroffene).

Im September 2006 wurden die Ergebnisse durch ZEPRA im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung von UoG präsentiert und der zusammenfassende Endbericht fertig gestellt.

Evaluation des Projektes „Entwicklungspartnerschaft Zug um Zug“

im Auftrag des Diakonischen Werkes, LV Hamburg e.V.

Die Evaluation begann am 1.September 2005 und endete im Dezember 2007.

Von September 2005 bis Dezember 2007 arbeitete die Entwicklungspartnerschaft „Zug um Zug – Zugänge zu Arbeit und Ausbildung“ (EP ZuZ) im Rahmen des EQUAL-Programms der Europäischen Union (EU).

Während der Laufzeit der Evaluation gab die Evaluation zahlreiche fachliche Inputs bei Treffen der Kerngruppe, mit den Teilprojekten und in themenspezifischen Arbeitsgruppen der EP ZuZ sowie bei regelmäßigen Besuchen in den beteiligten Projekten vor Ort. Weitere Impulse wurden durch begleitende Workshops mit den Foki auf Programmentwicklung und Nachhaltigkeit geleistet.

Den Beteiligten und Betroffenen wurden Ergebnisse sowohl zur Arbeitsweise der EP ZuZ als auch zu den Hauptthemen Matching (d.h. dem Passungsverhältnis von Arbeitssuchenden und Arbeitsplatzgebenden) und Modularisierung von Ausbildungsinhalten zurückgemeldet.

Die formative Evaluation durch ZEPRA erarbeitete drei ausführlichen Zwischenberichte und bis zum März 2008 einen zusammenfassenden Endbericht.