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Projekt Wissenschaftliche Weiterbildung an der HAW Hamburg


Ausgangslage

Wissenschaftliche Weiterbildung, d.h. Weiterbildung auf Hochschulniveau, gehört zum Kernauftrag der staatlichen Hamburger Hochschulen – ebenso wie Studium und Lehre sowie Forschung. Die HAW Hamburg als eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Deutschlands bietet bereits acht weiterbildende Master-Studiengänge an. Als Anbieter von Fort- und Weiterbildungen hat sich das Zentrum für Praxisentwicklung ZEPRA der Fakultät Wirtschaft und Soziales etabliert, bisher mit einem Schwerpunkt im Sozial- und Gesundheitssektor.

Im Verhältnis zum grundständigen Studienangebot und zu den Aktivitäten in der Forschung ist das Angebot in der wissenschaftlichen Weiterbildung an der HAW Hamburg bisher allerdings vergleichsweise gering ausgeprägt. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass die Ausbildung von Studierenden in den grundständigen Studiengängen viele Jahre lang als Hauptaufgabe der Hochschule
verstanden wurde. Zudem standen verschiedene rechtliche, organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen einem Ausbau der Weiterbildung entgegen.
Dabei steigt die Nachfrage nach wissenschaftlicher Weiterbildung kontinuierlich an. Die Durchlässigkeit der Bildungssysteme und den Zugang zu hochschulischen Bildungsangeboten, auch unter Anerkennung außerhochschulisch erworbener Qualifikationen, zu gewährleisten ist mittlerweile Teil des staatlichen Bildungsauftrags. Die Politik hat dies seit einiger Zeit erkannt und damit begonnen, die Rahmenbedingungen für die wissenschaftliche Weiterbildung zu verbessern. Dies schließt in Hamburg eine Finanzierung im Wege der leistungsorientierten Mittelvergabe ein.

Das Projekt

Das Präsidium der HAW Hamburg hat 2015 die Fakultät Wirtschaft und Soziales mit dem Zentrum für Praxisentwicklung beauftragt, im Rahmen eines Projekts den „systematischen Ausbau der wissenschaftlichen Weiterbildung an der HAW Hamburg sowie deren Verankerung im Satzungsrecht und in den Organisationsstrukturen“ zu betreiben. Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre angelegt und unterstützt die Fakultäten bei der Entwicklung neuer Weiterbildungsformate und -angebote.

Ziel ist es außerdem, rechtliche und organisatorische Hürden abzubauen, damit Weiterbildung künftig als Kernaufgabe der Hochschule zur Geltung kommen kann. Als Projekt aus der Hochschule bezieht es die bereits vorhandenen Kompetenzen und Erfahrungen ein und arbeitet eng mit den verschiedenen Einheiten der Hochschule und der Hochschulverwaltung zusammen.

Das Projektteam ist seit Januar 2016 komplett und erarbeitet zur Zeit gemeinsam mit der Fakultät Technik und Informatik sowie den Departments Pflege und Management und Public Management der Fakultät Wirtschaft und Soziales neue Weiterbildungsangebote. Außerdem befasst sich das Projekt mit organisatorischen und Finanzierungsfragen, Änderungen im Satzungsrecht der Hochschule und einer neuen Außendarstellung der Weiterbildungsangebote.
Das Projekt steht Kooperationen mit weiteren interessierten Akteuren in der Hochschule und externen Partnern offen.